| Welche
Ziele sind Ihnen im Leben wichtig? |
Ich
genieße jeden Tag meines Lebens. Auch wenn der Weg nicht immer
geradeaus geht, versuche ich die Dinge positiv zu sehen. Als Schauspielerin
ist es mir besonders wichtig, immer glaubwürdig zu sein, mich
nicht zu verstellen egal in welche Rolle ich auch schlüpfe.
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| Wenn
Sie Kanzlerin wären, was würden Sie als erstes ändern? |
Als
erstes würde ich das Schulsystem reformieren. Ich bin in Frankreich
zur Schule gegangen. Dort haben die Kinder bis in den späten
Nachmittag Unterricht, so dass die Mütter die Chance haben, zu
arbeiten. Das ist in Deutschland ja leider nur bedingt möglich.
Und ich würde einmal die Woche eine Bürgersprechstunde einrichten,
damit ich weiß, was die Menschen bewegt.
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| Angenommen,
Sie hätten nicht den von Ihnen gewählten Beruf ergriffen:
was könnten Sie sich alternativ vorstellen? |
Dann
wäre ich Kinderärztin geworden. Oder Tänzerin. Als
Kind waren dies immer meine Traumberufe.
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| Aus
welcher Quelle schöpfen Sie Kraft, aus welcher Inspiration? |
Mein
Mann und meine Familie sind für mich die Felsen in der Brandung.
Egal was passiert, sie sind immer für mich da. Das ist ein unendlich
beruhigendes Gefühl. Die nötige Portion Inspiration finde
ich in der Natur: beim Joggen, Wandern oder Kajakfahren. Außerdem
liebe ich Kunstausstellungen.
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| Wen
bewundern Sie und warum? |
Meine
Eltern fahren einmal im Jahr in ein Entwicklungsland und leisten dort
echte Pionierarbeit. Mein Vater hilft als Arzt im Krankenhaus und
meine Mutter kümmert sich um die Kinder in den Slums. Sie sammelt
vor jeder Reise jede Menge Brillen und Medikamente, die sie dann in
den Armenvierteln verteilt.
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| Pflegen
Sie Rituale? |
Jeden
neuen Tag beginne ich mit 10 Minuten Gymnastik. Danach fühle
ich mich topfit. Ob zum Frühstück oder Abendbrot beim Essen
brennt bei uns immer mindestens eine Kerze. Sogar zu meinen Dreharbeiten
in Australien - ich spiele eine Umweltschützerin nehme ich meine
Lieblingsduftkerze mit.
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| Worüber
können Sie sich so richtig aufregen? Und worüber haben Sie
das letzte Mal herzlich gelacht? |
Sturheit,
Arroganz und Verlogenheit kann ich nicht ausstehen. Und ich mag es
nicht, wenn Menschen nicht zuhören können und mich ständig
unterbrechen. Herzlich gelacht habe ich erst heute morgen. Ich habe
zum ersten Mal bei einem Preisausschreiben gewonnen: Ein Werkzeugkasten
mit 128 Teilen. Was braucht frau mehr, um glücklich zu sein?
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| Der
glücklichste Moment Ihres Lebens? |
Bei
den Dreharbeiten zum Film Geschenk der Liebe habe ich buchstäblich
die Liebe meines Lebens kennengelernt: meinen Mann Tomas.
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| Was
tun Sie, wenn Sie aus der Balance geraten? |
Ich
gehe joggen. Dabei kann ich ungestört nachdenken. Nach einer
Stunde geht´s mir besser und ich habe mein inneres Gleichgewicht
wiedergefunden.
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| Ihr
Geheimrezept für Entspannung? |
Nach
anstrengenden Drehtagen meditiere ich eine Viertelstunde und massiere
anschließend meine Schultern und Schläfen mit ätherischen
Ölen. Das wirkt herrlich entspannend.
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| Was
ist Ihr Lieblingsort und warum? |
Wir
haben eine Wohnung direkt am Strand in Südfrankreich. Dort ist
alles, was ich liebe: das Meer, die Pinienwälder und der würzige
Duft der vielen Kräuter.
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| Mein
Lebensmotto |
Wenn
man etwas will, muss man dafür kämpfen!
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| Mit
welchen sportlichen Aktivitäten halten Sie sich fit? |
Ich
versuche jeden Tag mindestens 45 Minuten durch die Natur zu laufen.
Dabei schnalle ich mir 1-Kilogewichte um die Handgelenke das stärkt
die Armmuskeln. Toll finde ich auch Aqua-Jogging. Das gute an diesem
Unterwasser-Training ist, dass Gelenke und Wirbelsäule geschont
werden und man keinen Muskelkater davon bekommt. Wenn ich meine Eltern
in Südfrankreich besuche, fahre ich regelmäßig mit
meinem Kajak auf´s Meer hinaus oder ich gehe wandern.
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| Wobei
schalten Sie nach einem stressigen Drehtag so richtig ab? |
Nach
einem anstrengenden Drehtag zünde ich ein paar Duftkerzen an
und massiere die Reflexzonen meiner Füße mit einem speziellen
Relax-Öl von Clarins. Danach meditiere ich mindestens eine Viertelstunde
lang. Hektik und Alltagsstress lösen sich dabei schnell in Luft
auf und mein inneres Gleichgewicht ist wieder hergestellt.
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| Welche
ist Ihre liebste Wellness-Anwendung? |
Da
ich beruflich oft unterwegs bin, habe ich immer meine privaten Wellness-Utensilien
im Gepäck. Nach der Arbeit gönne ich mir zum Beispiel ein
wohltuendes Meersalzbad. Einfach 400 Gramm Salz aus dem Toten Meer
ins Badewasser geben und abtauchen! Eine Wohltat für die Haut
ist auch eine Rubbelkur aus einer handvoll Meersalz und ein paar Tropfen
Zitronenöl. Sie regt die Hautdurchblutung an und beschleunigt
den Aufbau der Zellen.
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| Wie
starten Sie in den Tag? |
Wenn
der Wecker klingelt, springen ich nicht wie von einer Tarantel gestochen
aus dem Bett. Ich nehme mir mindestens 10 Minuten Zeit, um den neuen
Tag ins Auge zu sehen. Oder ich lasse meine Träume noch einmal
Revue passieren. Zu meinem Aufwachritual gehört auch, dass ich
1/2 Liter Wasser mit Zitrone trinke. Das kurbelt den Stoffwechsel
an und entschlackt. Erst dann stehe ich langsam auf und mache vor
dem offenen Fenster 10 Minuten Dehnübungen. Danach geht es unter
die Dusche. Zum perfekten Start in den Morgen gehört natürlich
auch eingutes Frühstück. Ich esse am liebsten frische Früchte
mit leckeren Haferflocken.
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| Welche
Rolle spielen das Meer und Wasser für Ihr Wohlbefinden? |
Wasser
ist mein Lebenselixier. Ich bin am Mittelmeer aufgewachsen und deshalb
eng mit Wasser und Wellen verbunden. Für mich gibt es nichts
Schöneres, als auf das endlose Blau hinaus zu schauen. Das gibt
mir Ruhe und Kraft. Der Klang der Wellen ist wie Musik in meinen Ohren.
Deshalb würde ich am liebsten das ganze Jahr am Meer wohnen.
Mindestens zweimal am Tag springe ich unter die warme Dusche und lasse
meinen Körper und Geist umspülen. Danach fühle ich
mich wie neugeboren.
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| Haben
Sie spezielle Beauty-Tipps? |
Mein
Geheimtipp für samtweiche Haut: das Fruchtfleisch einer halben
Papaya zerdrücken und mit zwei Esslöffeln Sahne verrühren.
20 Minuten auf dem Gesicht einwirken lassen und anschließend
mit lauwarmen Wasser abwaschen. Um hässliche Mückenstiche
im Sommer zu vermeiden, komme ich den lästigen Plagegeistern
zuvor und träufle ätherische Öle auf meine Haut. Mücken
können eine Mischung aus Teebaum und Lavendel nicht riechen.
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